Erbe & Vorsorge Schweiz · 50+

Nachlassplanung —
Klarheit für dein Vermögen.

Nachlassplanung bedeutet, Verantwortung zu übernehmen — für dein Vermögen und für die Menschen, die dir wichtig sind. Ohne klare Regelung greift die gesetzliche Erbfolge, und die entspricht selten dem, was du dir wünschst.

Eine strukturierte Planung schafft Sicherheit — emotional und finanziell.
300+ Schweizer ab 50 begleitet
Fee-based unabhängig
Nachlassplanung Schweiz – Vermögen über Generationen sicher regeln
60%
der über 50-Jährigen haben kein Testament — aus Aufschieben, nicht Unwissen
🏠
40% der Erbstreitigkeiten betreffen Immobilien.
Der richtige Zeitpunkt

Warum Nachlassplanung ab 50 beginnt.

Ab 50 hast du meist Vermögen aufgebaut, Immobilien erworben und vielleicht ein Unternehmen geführt. Genau jetzt solltest du regeln, was damit passiert — bevor es zu spät ist.

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Vermögen strukturiert regeln

Ohne Testament greift die gesetzliche Erbfolge — der Staat entscheidet, wer was erbt. Im Konkubinat geht der Partner leer aus, bei Patchwork-Familien entstehen Konflikte.

60% der über 50-Jährigen haben kein Testament — aus Aufschieben, nicht aus Unwissen.
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Steuern optimieren

Erbschaftssteuern sind kantonal unterschiedlich. Direkte Nachkommen zahlen meist nichts — aber Geschwister, Konkubinatspartner oder entfernte Verwandte bis zu 40%. Wohnsitz und Timing entscheiden über Zehntausende.

CHF 500'000 an Geschwister: Schwyz CHF 0, Zürich CHF 75'000, Waadt CHF 125'000.
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Konflikte vermeiden

Immobilien führen zu den meisten Erbstreitigkeiten. Wer erbt das Haus? Wer zahlt die Miterben aus? Ohne klare Regelung entstehen Konflikte — und oft muss unter Zeitdruck verkauft werden.

40% der Erbstreitigkeiten betreffen Immobilien — meist wegen fehlender Liquidität.
Ab 50 = Zeit für Klarheit. Je früher du regelst, desto mehr Optionen hast du — und desto weniger Stress für deine Familie später.
Die Weichenstellungen

5 zentrale Entscheidungen in der Nachlassplanung.

Diese Weichen bestimmen, was mit deinem Vermögen passiert — und ob deine Familie abgesichert ist oder in Konflikte gerät.

01

Testament oder gesetzliche Erbfolge?

Ohne Testament greift die gesetzliche Erbfolge nach ZGB — der Staat entscheidet. Im Konkubinat geht der Partner leer aus, bei Patchwork-Familien entstehen Konflikte. Ein Testament schafft Klarheit, aber nur, wenn es rechtssicher formuliert ist.

Testament richtig erstellen →
02

Pflichtteil vs. frei verfügbare Quote

Bestimmte Erben (Kinder, Ehepartner) haben Anspruch auf einen Pflichtteil, der nicht entzogen werden kann. Die frei verfügbare Quote kannst du individuell einsetzen — für Konkubinatspartner, Stiefkinder oder gemeinnützige Organisationen. Seit 2023 ist diese Quote grösser.

Pflichtteil berechnen →
03

Erbvorbezug oder Schenkung zu Lebzeiten?

Statt zu warten, kannst du Vermögen schon zu Lebzeiten übertragen. Steuerlich kann das günstiger sein — aber Erbvorbezüge werden bei der Erbteilung angerechnet und können zu Ausgleichspflichten führen.

Erbvorbezug planen →
04

Immobilien — verkaufen, vererben oder Nutzniessung?

Immobilien sind die häufigste Ursache für Erbstreit. Miterben müssen ausgezahlt werden, aber die Liquidität fehlt. Alternativen: Verkauf zu Lebzeiten, Nutzniessung für den Partner oder gestaffelte Übergabe mit Wohnrecht.

Immobilien richtig vererben →
05

Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung

Nachlassplanung ist nicht nur "nach dem Tod". Mit einem Vorsorgeauftrag regelst du, wer deine Angelegenheiten führt, wenn du selbst nicht mehr kannst. Die Patientenverfügung regelt medizinische Entscheidungen.

Vorsorgeauftrag verstehen →

Diese Entscheidungen hängen zusammen. Keine sollte isoliert getroffen werden.

Pflichtteil-Rechner

Was ist frei verfügbar?

Berechne in 60 Sekunden, wie viel von deinem Vermögen du frei vererben kannst — und wie viel den Pflichtteilen unterliegt.

💡 Seit 2023: erhöhte frei verfügbare Quote durch die Erbrechtsreform

Deine Ausgangssituation

Alle Vermögenswerte inkl. Immobilien, Vorsorge, Konten

💡 Seit 2023: erhöhte frei verfügbare Quote durch die Erbrechtsreform

Deine Erbverteilung

Bereit zur Berechnung

Was bedeutet das?

Klicke auf "Pflichtteil berechnen" für deine individuelle Auswertung.

📌 Diese Berechnung ist eine Orientierung. Für eine rechtssichere Nachlassplanung empfehlen wir ein persönliches Gespräch.

Wichtig zu wissen über Pflichtteile

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Pflichtteil seit 2023

Die Erbrechtsreform 2023 hat die Pflichtteile reduziert. Eltern haben keinen Pflichtteil mehr, der Spielraum über die frei verfügbare Quote ist grösser geworden.

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Frei verfügbare Quote

Diese kannst du nach deinen Wünschen verteilen: an Konkubinatspartner, Stiefkinder, Geschwister oder gemeinnützige Organisationen.

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Pflichtteil entziehen?

Nur in Ausnahmefällen möglich (schwere Straftat gegen Erblasser, verweigerter Familienunterhalt). Die Hürden sind sehr hoch.

🏠

Immobilien & Liquidität

Besteht das Vermögen vor allem aus Immobilien, fehlt oft die Liquidität, um Miterben auszuzahlen. Frühzeitige Planung vermeidet Zwangsverkauf.

Erbschaftssteuern Schweiz

Kantonale Unterschiede — bis CHF 200'000.

Direkte Nachkommen zahlen in fast allen Kantonen keine Erbschaftssteuer. Aber bei Geschwistern, Konkubinat oder entfernten Verwandten können die Unterschiede gewaltig sein. Massgebend ist der letzte Wohnsitz des Erblassers — nicht, wo die Erben wohnen.

CHF 500'000 an direkte Nachkommen
Alle Kantone CHF 0

In der ganzen Schweiz steuerfrei für Kinder, Enkel und Ehepartner (minimale Ausnahmen in AI/SZ/OW).

CHF 500'000 an Geschwister
Schwyz CHF 0
Zürich ~CHF 75'000
Waadt ~CHF 125'000

Unterschied bis CHF 125'000 bei gleicher Erbschaft — nur wegen Wohnsitz.

CHF 500'000 an Konkubinatspartner
Schwyz CHF 0
Luzern ~CHF 100'000
Genf ~CHF 175'000
Waadt ~CHF 200'000

Unterschied bis CHF 200'000 — Konkubinatspartner werden steuerlich wie Fremde behandelt.

3 Möglichkeiten zur Steueroptimierung

01

Wohnsitzplanung

Massgebend ist der Wohnsitz des Erblassers im Todeszeitpunkt. Ein rechtzeitiger, glaubhafter Umzug in einen steuerfreundlichen Kanton kann bei grossen Vermögen sechsstellig sparen.

02

Schenkung zu Lebzeiten

Schenkungen werden in vielen Kantonen niedriger besteuert als Erbschaften — oder sind steuerfrei. Freibeträge beachten und sauber dokumentieren.

03

Konkubinat rechtlich absichern

Frei verfügbare Quote per Testament nutzen, ergänzt durch Erbvertrag, Begünstigung in Säule 3a/PK und Nutzniessung. Ohne Testament geht der Partner leer aus.

Dein Fahrplan

Deine Nachlassplanung in 3 Phasen.

Strukturiert vorgehen — von der ersten Übersicht bis zur finalen Umsetzung.

Phase 1

50–55 Jahre: Übersicht schaffen

  • Vermögensübersicht: Pensionskasse, Säule 3a, freies Vermögen, Immobilien, Schulden erfassen
  • Rentenschätzung: Wie hoch werden AHV und PK-Rente? Reicht das Einkommen?
  • Erstes Testament: Basistestament erstellen — wer soll was erben?
  • Säule 3a optimieren: max. einzahlen, Begünstigungen festlegen, Staffelung prüfen
Phase 2

5 Jahre vor Pensionierung: Strategie festlegen

  • Pflichtteil-Strategie: freie Quote nutzen, Konkubinat absichern, Erbvertrag prüfen
  • Immobilien-Planung: Verkauf zu Lebzeiten? Nutzniessung? Gestaffelte Auszahlung?
  • Steueroptimierung: PK-Bezug planen, Wohnsitz prüfen, Schenkungen erwägen
  • Unternehmensnachfolge: Wer übernimmt? Verkauf oder Übertragung? Ausgleich an Geschwister?
Phase 3

1 Jahr vor Pensionierung: Umsetzung

  • Testament aktualisieren: öffentliches Testament erwägen, notariell beglaubigen, hinterlegen
  • Vorsorgeauftrag & Patientenverfügung: Vertretung und medizinische Wünsche festhalten
  • Familie informieren: offene Kommunikation vermeidet Konflikte — wo liegen die Dokumente?
  • Digitaler Nachlass: Passwörter, Konten, Social Media — Zugriff für Erben regeln

Deine Nachlassplanung ist kein Einzeltermin — sondern ein Prozess über mehrere Jahre.

Häufige Fragen

Die 12 wichtigsten Fragen zur Nachlassplanung.

Idealerweise ab 50 — oder sobald du Vermögen, Immobilien oder eine Familie hast. Je früher du planst, desto mehr Gestaltungsmöglichkeiten hast du. Besonders bei Immobilien, Konkubinat oder Unternehmen ist frühzeitige Planung entscheidend.

Ja — wenn es vollständig handschriftlich geschrieben, datiert und unterschrieben ist. Es darf nicht am Computer getippt werden. Bei komplexen Vermögen oder Immobilien empfiehlt sich ein öffentliches (notariell beglaubigtes) Testament. Mehr dazu: Testament & Erbvertrag.

Nur in Ausnahmefällen mit triftigen Gründen (z.B. schwere Straftat gegen den Erblasser). Die Entziehung muss im Testament begründet werden. In der Praxis ist das sehr selten — der Pflichtteil ist stark geschützt.

Riesig. Ehepartner sind gesetzliche Erben und in fast allen Kantonen steuerfrei. Konkubinatspartner erben nur, wenn sie im Testament bedacht werden — und zahlen oft 30–40% Erbschaftssteuer. Konkubinat muss aktiv abgesichert werden: Konkubinat & Erbrecht.

Handschriftlich: kostenlos (nur Papier und Stift). Öffentlich beim Notar: CHF 500–2'000, je nach Kanton und Komplexität. Amtliche Hinterlegung: ca. CHF 50–200. Ein öffentliches Testament lohnt sich bei grossen Vermögen oder Immobilien.

Ein Testament kannst du jederzeit einseitig ändern oder widerrufen. Ein Erbvertrag ist eine bindende Vereinbarung zwischen zwei oder mehreren Personen — nur im Einverständnis aller änderbar. Erbverträge werden oft bei Unternehmensnachfolge oder Konkubinat eingesetzt.

Nur innerhalb der gesetzlichen Begünstigtenordnung. Ehepartner und Kinder sind vorrangig. Konkubinatspartner können begünstigt werden — aber nur, wenn sie nachweislich mindestens 5 Jahre im gemeinsamen Haushalt gelebt haben oder für gemeinsame Kinder aufkommen.

Bei komplexen Vermögen, Immobilien, Unternehmen oder drohendem Streit zwischen Erben: ja. Der Willensvollstrecker setzt deinen letzten Willen durch und schützt die Erben vor übereilten Entscheidungen. Das kann eine Vertrauensperson oder ein professioneller Willensvollstrecker sein.

Ja, jederzeit — bei handschriftlichen und öffentlichen Testamenten. Am sichersten: altes Testament vernichten und neues mit Datum erstellen. Oder eine Ergänzung verfassen mit Verweis auf das ursprüngliche Testament. Wichtig: immer datieren und unterschreiben.

Nein — ein handschriftliches Testament ist auch ohne Notar gültig. Eine notarielle Beglaubigung (öffentliches Testament) erhöht aber die Rechtssicherheit und verringert das Anfechtungsrisiko. Bei komplexen Vermögen oder Immobilien empfohlen.

Dann gilt die gesetzliche Erbfolge. Ehepartner und Kinder erben gemeinsam. Konkubinatspartner erben nichts. Bei Immobilien entstehen oft Liquiditätsprobleme. Ohne Testament hast du keine Kontrolle über die Verteilung — und Konflikte sind häufiger.

Der Vorsorgeauftrag regelt, wer dich bei Urteilsunfähigkeit in rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten vertritt. Die Patientenverfügung regelt medizinische Behandlungswünsche. Beide sind unabhängig vom Testament und sollten zusätzlich erstellt werden — mehr dazu: Vorsorgeauftrag & Patientenverfügung.

Bereit für deine Nachlassplanung?

Kostenloses Erstgespräch — 30 Minuten Klarheit. Wir analysieren deine Situation und zeigen dir die nächsten Schritte für eine rechtssichere, steueroptimierte Lösung.

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